Saturday, 13 Jun 2026

Umwelt: Überschwemmungen in Sumatra töteten 7 % der seltensten Orang-Utan-Population

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Saturday, 13 Jun 2026 06:25 1 german11


Tapanuli-Orang-Utan

Bildquelle, Orang-Utan-Informationszentrum

Untertitel, Der seltene Tapanuli-Orang-Utan wurde erst 2017 entdeckt – doch Forscher befürchten, dass die Art vom Aussterben bedroht sein könnte.

Laut einer Studie haben Überschwemmungen und Erdrutsche auf der indonesischen Insel Sumatra Orang-Utans – die am stärksten gefährdeten Tiere der Welt – näher an den Rand des Aussterbens gebracht.

Untersuchungen zeigen, dass 58 der rund 800 vom Aussterben bedrohten Tapanuli-Orang-Utans – rund 7 % der Gesamtpopulation – im vergangenen November an den Folgen von Überschwemmungen und Erdrutschen starben.

Diese Zahl sei konservativ, da sie Schäden am Walddach durch Regen oder verringerte Nahrungsverfügbarkeit nicht berücksichtige, sagten die Autoren Studien welches am Mittwoch (10.06.) veröffentlicht wurde.

Zyklon Senyar traf Sumatra Ende November 2025. Eine Kombination aus Wetterfaktoren und Abholzung forderte mehr als 1.000 Todesopfer – die bisher tödlichste Naturkatastrophe in Südostasien im Jahr 2025.

Die Ergebnisse der Studie legen laut den Autoren nahe, dass extreme Regenereignisse das Überleben von Menschenaffenpopulationen direkt gefährden können.



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