Bildquelle, AFP
Mehrere afrikanische Migranten seien ertrunken, weil das Schiff, mit dem sie nach Europa überqueren wollten, gesunken sei, teilte die libysche Marine mit.
Der Sprecher der libyschen Marine, Ayub Qassem, sagte, 26 Menschen seien gerettet worden, nachdem das Schiff mit 250 Passagieren in der Nähe von Tajoura östlich von Tripolis gesunken sei.
„So viele Leichen treiben im Meer“, sagte er gegenüber Reportern.
Eine ähnliche Tragödie ereignete sich vor einigen Wochen, als drei Schiffe mit Migranten aus Libyen auf dem Weg von Italien nach Italien nacheinander sanken.
In diesem Jahr kam es zu einem Anstieg der Zahl von Migranten, die Libyen verließen, was Menschenschmugglern zunutze machte
Chaos-Situation
Rivalisierende Milizen kämpften erbittert um die Kontrolle über das Land.
Die Marine und die Küstenwache verfügen nur über begrenzte Ressourcen und müssen oft Schiffe von anderen Agenturen oder sogar von Fischern leihen.
Ayub Qassem sagte, die meisten Migranten seien Einwanderer aus Afrika und viele von ihnen seien Frauen.
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