Bildquelle, afp
Mindestens 400 Drogenabhängige sind aus Rehabilitationszentren im Norden Vietnams geflohen, in denen sie sich einer obligatorischen Behandlung unterzogen.
Lokale Medien berichteten, die Gruppe sei am Sonntag (14. September) durch das Tor des Gia-Minh-Zentrums in der Nähe der Stadt Hai Phong eingebrochen.
Etwa 30 Menschen seien schließlich freiwillig zurückgekehrt, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
Die Polizei fahndet nun nach den verbliebenen Drogenabhängigen, die noch immer auf der Flucht sind.
Menschenrechtsgruppen haben bereits zuvor die Bedingungen in Vietnams Drogenrehabilitationszentren kritisiert.
Nga Pham von der BBC berichtet, dass Drogenabhängigkeit in Vietnam als schweres gesellschaftliches Vergehen angesehen wird.
Illegale Drogenkonsumenten werden häufig verhaftet und die Regierung fordert Rehabilitationsprogramme.
Viele Menschen werden auch von ihren Familien in Rehabilitationszentren geschickt.
Thanh Nien News berichtete, dass einige Menschen Häuser beschädigten, während Gruppen von Drogenabhängigen in Richtung Stadt zogen.
Ein auf einer Internetseite veröffentlichtes Foto zeigt eine Gruppe Männer, von denen die meisten nur kurze Hosen tragen, die gemeinsam an einem öffentlichen Ort spazieren gehen.
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