Sonntag, 1. Februar 2026 – 00:01 WIB
Jakarta – Teuku Rezasyah, Experte für internationale Beziehungen an der Universität Padjadjaran, erläuterte eine Reihe strategischer Faktoren Iran schwer zu stören oder zu zerstören durch das Militär eines Landes, einschließlich Vereinigte Staaten von Amerika (ALS).
„Iran ist nicht leicht zu erschüttern, geschweige denn zu zerstören“, sagte Reza im Webinar des Global Insight Forum mit dem Titel „Nach Venezuela, Iran und Grönland: ‚Wer‘ ist das nächste Ziel“, das am Samstag in Jakarta online verfolgt wurde.
Reza sagte, der erste Grund sei, dass der Iran eines der Zentren der frühen Zivilisation sei, genau wie China, Indien und Rom. Dieses historische Bewusstsein weckt große Begeisterung für die Wahrung der Würde der Nation, sowohl bei der Regierung als auch bei der Gesellschaft.
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Der zweite Grund ist, dass die iranische Führung von ihrem Volk relativ respektiert und geliebt wird, weil sie als ideologische Vorbild gilt und danach strebt, die Grundbedürfnisse des Volkes im Rahmen der nationalen Unabhängigkeit und des Widerstands gegen Fremdherrschaft zu erfüllen.
Drittens verfügt der Iran über eine unabhängige und authentische Militärmacht, deren Verteidigungstechnologie im Inland entwickelt wird, ohne dass eine nennenswerte Abhängigkeit von externen Parteien besteht.
„Deshalb wurden Lenkflugkörper für verschiedene Distanzen – kurze, mittlere und lange – vorbereitet, unter anderem zur Bekämpfung von Flugzeugträgern im Nahen Osten. Mittlerweile führt die iranische Marine auch regelmäßig Übungen in strategischen Gewässern durch“, sagte Reza, der auch Geschäftsführer des Global Insight Forum (GIF) ist.
Ihm zufolge hat der Iran in einem offenen Konfliktszenario das Potenzial, die Straße von Hormus zu blockieren, was erhebliche Auswirkungen auf den Energieverkehr und den Welthandel haben wird.
„Wenn die Vereinigten Staaten den Iran angreifen, ist dieser Schritt (Blockade) sehr gut möglich“, fuhr er fort.
Viertens sind die Golfstaaten in höchster Alarmbereitschaft hinsichtlich möglicher iranischer Vergeltungsmaßnahmen. Sollte der Iran angegriffen werden, könnte die Vergeltungsmaßnahme eine große Zahl von Raketenabschüssen sein, die die Region des Nahen Ostens erschüttern.
Bisherige Konflikterfahrungen zeigen, dass Israels Großstädte in kurzen Kriegen in der Vergangenheit erhebliche Schäden erlitten und nur durch direkte Beteiligung der USA überleben konnten.
„Derzeit soll der Iran über einen sehr großen Bestand an Lenkraketen verfügen“, sagte er.
Reza fügte hinzu, der fünfte Grund sei die große Zurückhaltung der NATO-Staaten, einen direkten Angriff auf den Iran zu unterstützen.
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„Man geht davon aus, dass die NATO von den USA gelernt hat, die wirtschaftlichen Druck auch als geopolitisches Instrument einsetzen“, sagte er.
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