Samstag, 14. Februar 2026 – 20:00 Uhr WIB
VIVA – Kapitän Tim Rugby EnglischMaro Itoje, schwieg nicht. Er ging offen auf die kontroversen Äußerungen ein Sir Jim Ratcliffe hält die Einwanderung im Vereinigten Königreich für eine „lächerliche“ Aussage und weit von der Wahrheit entfernt.
Der Tycoon ist bekanntlich auch einer der Eigentümer Manchester United Er löste einen Sturm der Polemik aus, nachdem er in einem Interview mit Sky News sagte, Großbritannien sei „von Einwanderern kolonisiert“ worden.
„Ich meine, England wurde kolonisiert. Das kostet zu viel Geld. England wurde von Einwanderern kolonisiert, oder?“ sagte er im Interview.
Diese Äußerungen lösten sofort heftige Reaktionen verschiedener Parteien aus. Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Aussage sogar als „beleidigend und falsch“.
Ratcliffe hat sich tatsächlich dafür entschuldigt, dass seine Wortwahl einige Menschen verletzt haben soll. Für Itoje bedeutet diese Klarstellung jedoch nicht zwangsläufig, dass der Kern des Problems ausgelöscht wird.
Vor dem heißen Calcutta-Cup-Spiel gegen Schottland in Murrayfield äußerte sich Itoje entschieden.
„Ich kann die Sprache, die er verwendet hat, auf keinen Fall gutheißen. Ich wurde in diesem Land nigerianischer Abstammung geboren. Zu sagen, dass England von Einwanderern kolonisiert wurde, ist sehr weit von der Wahrheit entfernt. Das ist falsch“, sagte Itoje unverblümt.
In seiner Entschuldigung sagte Ratcliffe, dass es ihm leid tue, wenn die Wortwahl einige Menschen in Großbritannien oder Europa beleidigt habe. Er betonte jedoch, dass die Frage der Kontrolle der Einwanderung weiterhin wichtig sei, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen.
Unterdessen distanzierte sich Manchester United umgehend von den Äußerungen des Eigentümers. In seiner offiziellen Erklärung betonte der Club sein Engagement für Inklusivität und Vielfalt.
„Manchester United ist stolz darauf, ein integrativer und einladender Verein zu sein. Die Vielfalt unserer Spieler, Mitarbeiter und unterstützenden Gemeinschaft spiegelt die Geschichte und das Erbe der Stadt Manchester wider, einer Stadt, die für jeden ein Zuhause sein kann“, heißt es in der Erklärung.
Die Red Devils betonten außerdem ihr Engagement für die seit 2016 laufende Gleichstellungskampagne, darunter die Teilnahme an verschiedenen Anti-Rassismus-Initiativen, die Unterstützung der LGBTQ+-Community und soziale Programme durch die Vereinsstiftung.
Diese Kontroverse verschärfte auch die Situation abseits des Spielfelds, gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Leistung der Mannschaft hätte gerichtet sein sollen. Eines ist jedoch klar: Ratcliffes Kommentare haben eine Welle weit verbreiteter Reaktionen ausgelöst, und Itojes Stimme war eine der lautesten.
VIVA.co.id
11. Februar 2026
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