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Die Topklubs in Europa werden sicherlich reicher, nachdem der Fußballverband (UEFA) beschlossen hat, die Gelder aus dem Champions-League-Wettbewerb zu erhöhen.
Die Erhöhung des Preisgeldes ist durch höhere Einnahmen aus Fernsehübertragungsrechten und Sponsoren in den nächsten drei Jahren möglich.
„Die große Familie des europäischen Fußballs ist sehr gefestigt und auch wohlhabend“, sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorsitzender der European Football Club Association (ECA) und zugleich Präsident des FC Bayern München.
Derzeit beläuft sich das Gesamtpreisgeld der 32 an der Champions League teilnehmenden Vereine auf 1,16 Milliarden US-Dollar.
Der größte Teil dieses Betrags ging an Real Madrid, den Champions-League-Sieger der letzten Saison, der 74 Millionen US-Dollar erhielt.
ECA-Generalsekretär Michele Centenaro sagte, dass dieses Preisgeld in den nächsten drei Jahren um mindestens 30 % steigen werde.
Allerdings wird angesichts dieser Preisgelderhöhung auch kritisiert, dass die Preisgelderhöhung die Kluft zwischen reichen und armen Vereinen nur vergrößern wird.
Als Reaktion auf diese Kritik werden die UEFA und die ECA mehr Wettbewerbsgelder für Vereine ausgeben, die sich nicht für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren können.
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