Bildquelle, bbc
Bei Selbstmordattentaten und Mörsergranaten sind in einem schiitischen Viertel von Bagdad mindestens 15 Menschen getötet worden, sagten irakische Beamte.
Der Angriff ereignete sich im Gebiet Kadhimiya nördlich der Hauptstadt, wo sich ein wichtiges schiitisches Heiligtum befindet.
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem nächtlichen Angriff mindestens 30 Menschen verletzt.
Bei einem früheren Angriff in der Hauptstadt seien 15 Menschen getötet worden, teilte die Nachrichtenagentur Associated Press mit.
In Kadhimiya sagten Polizeibeamte, der Selbstmordattentäter habe ein Fahrzeug voller Sprengstoff in einen Sicherheitskontrollpunkt gerammt.
Einige Minuten später wurden an mehreren Stellen Mörsergranaten abgefeuert, die Häuser und einen Busbahnhof trafen.
Bisher hat keine Partei die Verantwortung übernommen, sondern sunnitische Milizen, darunter auch Mitglieder der Gruppe
Islamischer Staat
Die DI-Miliz führte im Juni eine Großoffensive durch und eroberte Gebiete nördlich und westlich von Bagdad von den Regierungstruppen.
Irakische Regierungstruppen, kurdische Peschmerga-Kämpfer und schiitische Milizen kämpften mit Hilfe von US-Luftangriffen darum, DI und seine Verbündeten zu besiegen.
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