Sonntag, 1. Februar 2026 – 16:45 Uhr WIB
Jakarta – NEIN Kevin Warsh wurde nach seiner Nominierung durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten (US) Donald zum Rampenlicht der globalen Marktteilnehmer Trumpf als Kandidat Vorsitzender der Federal Reserve (Die Fed) ersetzt Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai dieses Jahres endet. Warsh ist kein Neuling im Kreis der US-Notenbanken und auch ein lautstarker Kritiker der Geldpolitik.
„(Kevin Warsh) wird als einer der größten Fed-Vorsitzenden in Erinnerung bleiben, vielleicht sogar als der beste“, schrieb Trump, zitiert von der BBC am Sonntag, 1. Februar 2026
Im Auswahlverfahren für das Amt des Fed-Vorsitzenden gehörte Warsh zu den vier stärksten Kandidaten. Außer ihm sind weitere Namen aufgetaucht: Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Fed-Gouverneur Christopher Waller und Wall-Street-Anleihenexperte Rick Rieder.
Auch wenn Warsh als sichere Wahl gilt, wird der Weltmarkt jede seiner Bewegungen genau beobachten. Die Marktteilnehmer werden aufmerksam beobachten, wie unabhängig Warsh die Geldpolitik unabhängig vom Einfluss von Präsident Trump betreibt.
„Warsh scheint eine ziemlich sichere Wahl zu sein. Seine seit langem gehegten restriktiven Ansichten könnten dazu beitragen, Bedenken zu zerstreuen, dass er zu einer vollwertigen Trump-Verlängerung werden könnte“, sagte Stephen Brown, stellvertretender Chefökonom für Nordamerika bei Capital Economics.
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Profil und Erfolgsbilanz von Kevin Warsh
Kevin Warsh ist ein 55-jähriger Wirtschaftswissenschaftler, der von 2006 bis 2011 Gouverneur der Fed war. Derzeit ist er als Fellow der konservativen Hoover Institution gelistet und hat eine Position im Vorstand des globalen Logistikunternehmens UPS inne.
Warsh hat enge familiäre Beziehungen zum Umfeld von Trump. Er ist mit Jane Lauder verheiratet, einer der Gründerinnen des Kosmetikunternehmens Estee Lauder. Sein Schwiegervater ist der milliardenschwere Geschäftsmann Ronald Lauder, ein langjähriger Trump-Spender und Verbündeter.
Seit Jahren ist Warsh ein ausgesprochener Kritiker der Fed. Er betonte die Abhängigkeit der US-Notenbank von Wirtschaftsdaten und die Politik, Vermögenswerte in der Fed-Bilanz zu verwenden, die als zu groß angesehen werden.
Nachdem sein Name in den letzten Wochen erneut als Kandidat für das Amt des Fed-Vorsitzenden auftauchte, verschärfte Warsh seine Rhetorik sogar, indem er die Notwendigkeit eines Regimewechsels innerhalb der Fed forderte. Dieser Schritt spiegelt seine strengen (falkenhaften) Ansichten wider, während er noch als Gouverneur der Fed fungierte.
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Warsh ist wie Trump als Führungspersönlichkeit bekannt, die hohe Zinsen befürwortet und sich große Sorgen über die Inflationsgefahr macht. Allerdings gilt seine Ansicht inzwischen als flexibler und soll kurzfristig eine Zinssenkung unterstützen.
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