Monday, 06 Jul 2026

Der Präsidialerlass zur Landesverteidigung, der LGBTQ-Personen als Bedrohung bezeichnet, gilt als problematisch

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Monday, 6 Jul 2026 03:49 1 german11


Ein LGBTQ-Anhänger hält eine Regenbogenfahne vor dem Hintergrund von Wolkenkratzern hoch.

Bildquelle, NurPhoto/NurPhoto über Getty Images

Untertitel, Ein LGBTQ-Anhänger hält eine Regenbogenfahne vor dem Hintergrund von Wolkenkratzern hoch.

Die Präsidialverordnung (perpres), die Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queer (LGBTQ) als nichtmilitärische Bedrohung für den Staat einschließt, wurde plötzlich in den Mainstream-Medien thematisiert. Diese Kennzeichnung habe das Potenzial, Stigmatisierung und Verfolgung zu verstärken und sei ein politisches Instrument zur Ablenkung von Themen, sagten Aktivisten für Geschlechter- und sexuelle Minderheiten.

Die Frage der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität ist in den letzten Wochen aufgekommen, als in Papua Demonstrationen ausbrachen, in denen wirtschaftliche Probleme, Forderungen nach einer Bewertung von Regierungsprojekten, Militarismus, Korruption und Gewalt kritisiert wurden.

Rechtsexperten glauben, dass diese Regelung das erste Mal ist, dass die Zentralregierung ausdrücklich eine Bedrohung für Minderheitengruppen einführt. Doch er hält diese Präsidialverordnung mit dem Titel „Landesverteidigung“ für unbegründet und rechtlich problematisch.

Warum rückt das Präsidentendekret zum Verbot von LGBTQ-Personen erst jetzt ins Rampenlicht?

Diese Regelung setzt LGBTQ mit Separatismus, Terrorismus, Piraterie, Diebstahl natürlicher Ressourcen, Verbreitung und Missbrauch illegaler Drogen gleich.



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