Friday, 19 Jun 2026

Leon Blacks Verbindungen zu Epstein werfen immer noch Fragen auf: Watch – Film Daily

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Friday, 19 Jun 2026 17:26 3 german11


Leon Black trat 2021 von Apollo Global Management zurück, nachdem eine unabhängige Überprüfung seine Zahlungen an Jeffrey Epstein untersucht hatte. Dem Schritt folgten jahrelange Untersuchungen darüber, wie sehr sich der Apollo-Mitbegründer nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 bei der Finanzberatung auf Epstein verlassen hatte. Die Fragen zu diesen Verbindungen sind nicht verschwunden. Neue Kongressberichte, aktualisierte Zahlungssummen und neue Zivilklagen halten die Geschichte im Umlauf. Black sagte, er bereue die Beziehung zutiefst und beteuerte, er habe keine Kenntnis von Epsteins Verbrechen. Die Akte zeigt eine lange finanzielle Verbindung, die erst nach Epsteins zweiter Verhaftung endete.

Die Beziehung zwischen Leon Black und Jeffrey Epstein

Black behielt Epstein für persönliche TrustsEpstein war zwischen 2012 und 2017 auch alleiniger Direktor von Blacks Familienstiftung und blieb bis 2008 in den Steuerdokumenten aufgeführt. Black teilte Analysten im Jahr 2019 mit, dass die Beziehung begrenzt gewesen sei, Aufzeichnungen zeigten jedoch später häufige Abendessen und soziale Kontakte. Die im Jahr 2026 veröffentlichten Briefe des Finanzausschusses des Senats beziehen sich nun auf Zahlungen in Höhe von 170 Millionen US-Dollar, eine höhere Zahl als in der ursprünglichen Dechert-Überprüfung. Black gab an, dass er sich der kriminellen Aktivitäten Epsteins zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen sei, und drückte sein Bedauern über die Verbindung aus.

Die unabhängige Untersuchung

Der von Apollo in Auftrag gegebene Dechert-Bericht kam zu dem Schluss, dass Black Epstein 158 Millionen US-Dollar für legitime Dienstleistungen im Zusammenhang mit Steuern, Nachlässen und Family-Office-Operationen gezahlt hat. Das Unternehmen fand keine Beweise dafür, dass Mitarbeiter von Black oder Apollo an Epsteins Verbrechen beteiligt waren. Es wurden auch keine Aufzeichnungen darüber gefunden, dass Epstein Minderjährigen Schwarz vorstellte. Apollo bestätigte, dass das Unternehmen selbst keine Geschäftsbeziehungen mit Epstein hatte. Spätere Untersuchungen des Senats stellten die Frage, ob sich der Umfang der Dienstleistungen auch auf Überwachungs- oder andere Reparaturaufgaben erstreckte, obwohl diese Behauptungen noch unbewiesen sind. Die Kommunikation zwischen Black und Epstein dauerte bis Oktober 2018.

Epsteins Verbrechen

Epstein bekannte sich 2008 schuldig, eine Person unter 18 Jahren für die Prostitution und die Aufforderung zur Prostitution in Florida angeworben zu haben. Er verbüßte den größten Teil seiner 13-monatigen Haftstrafe wegen Arbeitsentlassung. Die Opfer gaben später an, dass sie nicht über die Einigung informiert worden seien, wie es das Gesetz über die Rechte von Opfern von Straftaten vorschreibe. Im Jahr 2019 erhoben Bundesbehörden Anklage gegen Epstein wegen Sexhandels mit Minderjährigen in New York und Florida. Er starb zwei Monate später im Gefängnis, während er auf seinen Prozess wartete. Nach seinem Tod kam es zu zivilrechtlichen Vergleichen, die seinen Nachlass und seine Mitarbeiter betrafen. In späteren Verfahren wurde auf Opferentschädigungsfonds Bezug genommen.

Laufende Kontrolle durch den Kongress

Laufende Kontrolle durch den Kongress

Senator Ron Wyden hat mehrere Briefe herausgegeben, in denen er das volle Ausmaß der Zahlungen und eine mögliche Überwachung von Frauen in Frage stellt. Die Aufsichtsbehörde des Repräsentantenhauses hat den Auftritt von Black im Jahr 2026 angesetzt. Dokumente des Ausschusses verweisen auf Epsteins potenzielle Rolle als Mittelsmann, der über die Steuerberatung hinausgeht, und werfen die Möglichkeit von Schweigegeldvereinbarungen auf. Bei diesen Überprüfungen wird weiterhin geprüft, ob Blacks Offenlegungen gegenüber den Anlegern vollständig waren. Gegen Black wurden aufgrund der Arbeit im Kongress keine Strafanzeigen erhoben.

Rechtliche Schritte und Vergleiche

Black erzielte mit den US-amerikanischen Jungferninseln einen Vergleich über 62,5 Millionen US-Dollar, der potenzielle Ansprüche im Zusammenhang mit Epstein beilegte. In einer im Jahr 2026 eingereichten Aktionärssammelklage wird Apollo und Black vorgeworfen, den Umfang der Geschäftsbeziehung verschwiegen zu haben. Einige einzelne Klagen wegen Fehlverhaltens wurden abgewiesen oder sanktioniert, während andere noch anhängig sind. Black hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass er an Epsteins kriminellem Verhalten beteiligt gewesen sei oder davon gewusst habe. Die Fälle werden weiterhin vor Gericht verhandelt, ohne dass eine endgültige Entscheidung über alle Ansprüche getroffen wurde.

Blacks Post-Apollo-Aktivitäten

Blacks Post-Apollo-Aktivitäten

Nachdem er Apollo im Jahr 2021 verlassen hatte, konzentrierte sich Black auf persönliche Investitionen durch Elysium Management und die Aufsicht über seine Kunstsammlung. Mit einem Anteil von rund 7 Prozent bleibt er Apollos größter Einzelaktionär. Sein Nettovermögen wird auf 13,7 bis 13,8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Zu den philanthropischen Bemühungen gehörte die Unterstützung der Melanomforschung und von Veteranenprogrammen. Black hat sich seit seinem Rücktritt in der Öffentlichkeit weniger profiliert und gleichzeitig diese Beteiligungen und Verpflichtungen verwaltet.

Aktueller Status der Epstein-Insel

Little St. James und Great St. James wurden 2023 für 60 Millionen US-Dollar an den Investor Stephen Deckoff verkauft. Die Pläne sehen ein Luxusresort vor, obwohl bis Mitte 2026 keine größeren Bauarbeiten gemeldet wurden. Epstein nutzte die Inseln zuvor zur Unterbringung von Mitarbeitern und zur Bewirtung von Gästen. Der Eigentümerwechsel schließt ein Kapitel der Geschichte der Immobilien ab, während Fragen zur Sanierung offen bleiben. In einigen Akten beziehen sich Opferentschädigungsverfahren auf die Inseln.



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