Wednesday, 10 Jun 2026

Filmgesellschaften drängen in Ausnahmefällen auf eine beschleunigte Freigabe, nachdem das Programm aufgegeben wurde

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Wednesday, 10 Jun 2026 05:25 3 german11


Die Angst der Filmindustrie vor der Zensur steht wieder im Rampenlicht. Knapp zwei Jahre nach dem Central Board of Film Certification stellte es vor sofort Einrichtung zur Beschleunigung dringender Filmfreigaben, die Ministerium für Information und Rundfunk hat den Mechanismus abgeschafft und damit eine neue Diskussion zwischen Erzeugerverbänden, Gilden und Handelsakteuren ausgelöst.

Ab dem 10. Juni 2026 fordern Teile der Bruderschaft nicht eine pauschale Rückkehr zum früheren Prioritätssystem, sondern einen streng kontrollierten Notfallweg, der genutzt werden kann, wenn Filme durch Umstände, die außerhalb der Kontrolle eines Produzenten liegen, blockiert werden. Die Sorge ist einfach: Veröffentlichungskalender sind unnachgiebig, Werbeausgaben sind frühzeitig festgelegt und eine Zertifizierungsverzögerung kurz vor der Veröffentlichung kann schnell zu einem finanziellen Albtraum werden.

Filmschaffende suchen begrenztes Fast-Track-Cbfc-Fenster

Branchenvertreter diskutieren derzeit über einen Vorschlag, das Ministerium davon zu überzeugen, eine eingeschränkte Schnellverfahrensregelung für Ausnahmefälle beizubehalten. Das frühere Tatkaal-System ermöglichte es den Herstellern, die Zertifizierung durch die Zahlung des Dreifachen der Standardprüfungsgebühr zu beschleunigen, aber seine zunehmende Verwendung hatte Bedenken ausgelöst, insbesondere bei kleineren und regionalen Produzenten.

A CBFC Ein Insider fasste die Stimmung in der Branche zusammen und sagte: „Es herrscht Einigkeit darüber, dass das System missbraucht wurde, aber das bedeutet nicht, dass es vollständig verschwinden sollte. Es gibt tatsächlich Situationen, in denen ein Hersteller keine Kontrolle über Verzögerungen hat und einen beschleunigten Zertifizierungsweg benötigt.“

Zu den angeführten Fällen gehören Gerichtsverfahren, verzögerte Nachbearbeitungsarbeiten, Streitigkeiten in der Zertifizierungsphase, Verzögerungen im Zusammenhang mit dem Revisionsausschuss und andere kurzfristige Eventualitäten. Der Vorstoß zielt auf dokumentierte Nachweise, Genehmigungen auf höchster Ebene und eine begrenzte Notfallquote und nicht auf ein System, das zur Standardroute für jede Veröffentlichung wird.

Ein mit einem führenden Branchenverband verbundener Produzent erläuterte die praktische Herausforderung mit den Worten: „Niemand plant, einen Film zu spät einzureichen. Aber visuelle Effekte verzögern sich, Revisionsausschüsse fordern Änderungen. In solchen Situationen wird ein Notfall-Zertifizierungsfenster zur Notwendigkeit.“

Warum das Tatkaal-Programm umstritten wurde

Der Verband der indischen Filmproduzenten hatte sich gegen die mit dem früheren System verbundene Kostenbelastung ausgesprochen. IMPPA-Präsident Abhay Sinha hatte kürzlich in einer Medieninteraktion gesagt: „Wir haben Chanchal Kumar, den Sekretär des I&B-Ministeriums, getroffen und ihm mitgeteilt, dass das Tatkal-System regionalen Filmemachern Leid bereitet. Daher haben wir ihn gebeten, sich damit zu befassen, da es für mehrere Produzenten unerschwinglich wurde. Dementsprechend beschlossen sie, das System abzuschaffen.“

Auf die Frage, ob eine Einstellung zu Verzögerungen führen würde, fügte Sinha hinzu: „Nein. Sie haben uns versichert, dass man die Zensurbescheinigung innerhalb von 20 bis 25 Tagen erhalten kann. Wenn Sie außerdem Anzeigen und Werbematerial veröffentlicht haben, in denen das Erscheinungsdatum Ihres Films erwähnt wird, werden die CBFC-Beamten dafür sorgen, dass solche Filme rechtzeitig zertifiziert werden.“

Die jüngsten Krisenherde bei der Zertifizierung haben die Debatte am Leben gehalten. Parasakthimit Sivakarthikeyan und Sreeleela in den Hauptrollen, erhielt seine Zensurbescheinigung nur einen Tag vor der Veröffentlichung nach Prüfung durch das Revisionskomitee. Jana Betreuerinmit Vijay, war auch Teil eines Gerichtsverfahrens wegen angeblicher Verzögerungen bei der Zertifizierung, bevor das Oberste Gericht von Madras die Ausstellung eines Zertifikats anordnete.

Beim größeren Branchenargument geht es nun um Ausgewogenheit: Missbrauch verhindern und gleichzeitig ein Sicherheitsventil für wirklich notleidende Freisetzungen aufrechterhalten.

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