Sunday, 19 Apr 2026

Pablo Escobar: Warum will Kolumbien das „Kokain-Nilpferd“ töten?

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Sunday, 19 Apr 2026 09:49 2 german11


Zwei „Kokain-Flusspferde“ werden am 19. April 2023 in freier Wildbahn an einem See in der Nähe des Vergnügungsparks Hacienda Napoles, dem ehemaligen Privatzoo des Drogenbosses Pablo Escobar, in Doradal, Kolumbien, gesichtet. Beide haben den Mund offen und scheinen einander anzugähnen.

Bildquelle, AFP über Getty Images

Pablo Escobar ist ein Name, den Kolumbien seit mehr als 30 Jahren zu vergessen versucht. Escobar, einer der berühmtesten Kriminellen aller Zeiten, war in den 1980er Jahren Gründer des Drogenkartells Medellín und galt einst als einer der reichsten Männer der Welt.

Wissenschaftlern zufolge ist der ehemalige Kokainboss jedoch auch für die ökologische Zeitbombe verantwortlich.

Eine Gruppe Flusspferde, die Escobar ursprünglich in den 1980er-Jahren in seinen Privatzoo importierte, hat sich fortgepflanzt und sich auf einer der wichtigsten Wasserstraßen des Landes ausgebreitet – dem Magdalena-Fluss.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 ist die Zahl dieser „Kokain-Flusspferde“ mittlerweile auf 250 gestiegen.

Nach jahrzehntelanger Debatte hat die kolumbianische Regierung gerade Pläne angekündigt, bis zu 80 Tiere der Herde zu töten.



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